Implantologie

Mit schönen Zähnen fällt nicht nur ein Lächeln sehr viel leichter; Zähne spielen auch für die Lebensqualität eine wichtige Rolle. Gehen sie verloren, haben viele Menschen Probleme beim Sprechen, beim Essen oder gar beim unbeschwerten Lachen – sei es wegen bestehender Zahnlücken oder eines schlecht sitzenden oder kosmetisch unbefriedigenden Zahnersatzes. Dies muss nicht sein!

Implantate sind mittlerweile ein bewährter und komfortabler Ersatz für den fehlenden Zahn, genauer gesagt: für die fehlende Zahnwurzel. Die künstlichen Zahnwurzeln aus Titan werden an der Stelle in den Kieferknochen eingepflanzt, an der sich der eigene verlorengegangene Zahn befand. Dies geschieht in der Regel durch einen problemlosen kurzen Eingriff. In manchen Fällen kann es aber auch notwendig sein, das so genannte Implantatlager (Kieferknochen) chirurgisch vorzubereiten.

Nach der Einheilung in den Knochen können auf diesen künstlichen Wurzeln dann einzelne Zahnkronen oder komplette Zahnreihen verankert werden. Einzelne, verlorengegangene Zähne kann man auf diese Weise ersetzen, ohne dass gesunde Nachbarzähne abgeschliffen werden müssen. Auch beim Verlust mehrerer Zähne ist eine Versorgung mit Implantaten sinnvoll. Selbst zahnlose Patienten, bei denen eine Prothese schlecht sitzt, gewinnen durch Implantate neue Lebensqualität: Die Prothese wird mit Hilfe von Implantaten stabilisiert und sorgt dafür, dass der Patient wieder richtig beißen, essen und lachen kann.

Seit vielen Jahren ist die Implantologie eine anerkannte Fachrichtung der Zahnmedizin, die nicht nur über Langzeiterfahrungen, sondern auch über funktionelle und ästhetische Langzeiterfolge verfügt. Neuere Untersuchungen belegen beispielsweise, dass 90 Prozent der Implantate nach 10 Jahren noch intakt sind.